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Martinskapelle

Die Martinskapelle auf dem Martinshof zwischen Fischerbach und Hausach steht allen Menschen offen, die sie für eine Hochzeit im engsten Kreise der Freunde und Familie nutzen wollen. Weitere Informationen und das Anfrage-Formular zu Hochzeiten in der Martinskapelle findest du hier!

In der Martinskapelle wurden schon seit einigen Jahre keine Messen oder Gottesdienste mehr abgehalten. Dabei gehörte es eigentlich zur guten Tradition, dass zumindest am Martinstag jährlich ein Gottesdienst stattfand.

Diese alte Tradition soll schon bald wieder zurückkehren. Auch Neues will die Familie Reimold etablieren: Die Kapelle soll allen Menschen zur Verfügung stehen, die für ihre Hochzeit, für Segnungen oder andere kirchlichen Anlässe einen geeigneten Rahmen suchen. 

Die Martinskapelle auf dem Martinshof im Kinzigtal darf für nahezu jeden Anlass angefragt und gemietet werden. Ob nun Hochzeiten, Taufen, Jubiläen, Trauerfeiern oder welcher Anlass auch immer – die hofeigene Kapelle steht allen Menschen zur Verfügung.

Nein, die Martinshofkapelle ist nicht öffentlich, kann aber für eine Besichtigung gerne angefragt werden. Dazu findet ihr hier die Kontaktdaten.

Ja, Sie können uns gerne kurzfristig kontaktieren. Wir schauen, dass wir Ihren Terminwunsch möglich machen.

Wer im engsten Kreise der Freunde und Familie heiraten möchte, darf uns für die kleine Kapelle zwischen Fischerbach und Hausach anfragen. Soll danach noch gefeiert werden, so könnt ihr das auch gleich auf dem Martinshof tun. Fragt uns einfach für die alte Hofstube an und habt eine Hochzeitsfeier in einmaliger Schwarzwald-Atmosphäre.

Das christliche Bild an der Decke der Martinskapelle, das die heilige Familie auf der Flucht nach Ägypten zeigt, stammt aus dem Jahr 1950. Das Gemälde ist wahrscheinlich im Zuge der zweiten Renovierungsarbeiten hinzugekommen.

Die erste Martinskapelle, die vermutlich der Namensgeber für den ganzen Hof wurde, kam wahrscheinlich schon kurz nach der Schenkung des Martinshofs der Herren von Wolfach an das Alpirsbacher Kloster hinzu. Die Mönche benötigten die Kapelle als einen ruhigen Rückzugsort zum Beten.

Wie zu dieser Zeit üblich, wurde dann ein Schutzpatron für die Kapelle ernannt – die Mönche entschieden sich für den Heiligen Martin und gaben damit der Kapelle den heutigen Namen.

Die vier Heiligenfiguren, die das Altarbild in der Martinskapelle rahmen, sind verschiedene von der katholischen und orthodoxen Kirche verehrte Schutzpatrone. Links oben befindet sich der Heilige Florian, Schutzpatron gegen Feuer, rechts oben der Pestheilige Sebastian, Patron der Brunnen, links unten die Heilige Katharina, Patronin der Lehre und rechts unten der Heilige Wendelin, Patron der Tiere.

Diese Skulpturen sind nicht mehr die Originale aus der Bauzeit der heutigen Martinskapelle. Denn diese verschwanden irgendwann nach dem 2. Weltkrieg oder wurden gar entwendet. 1966 hat deswegen der damalige Hofbauer Andreas Kohmann neue Figuren in der Kapelle platziert.

Auf dem Gemälde über dem Altar der Martinskapelle ist die christliche Legende vom heiligen Martin festgehalten. Es zeigt die Szene, in der Sankt Martin seinen Mantel zweiteilt und die eine Hälfte einem frierenden Bettler schenkt. Diese alte Sage steht symbolisch für das Ideal der christlichen Nächstenliebe.

Links und rechts neben dem Altar in der Martinskapelle, auf dem vier christliche Schutzpatrone aufgestellt sind, befinden sich auf kleinen Holzplattformen vier weitere Heiligenfiguren. Diese stellen Josef von Nazaret, die Jungfrau Maria und Jesus selbst in mehreren Lebensphasen dar. Welches Alter diese Figuren haben und ob es sich bei diesen um die Originalen handelt, ist nicht bekannt.

Das Bild an der Decke der Martinskapelle zeigt die heilige Familie auf ihrer Flucht nach Ägypten. Es ist eine Erzählung aus der Kindheit Jesu, die im Matthäusevangelium überliefert ist. Demnach erschien Josef im Traum ein Engel, der ihm diese Flucht befahl – denn der Klientelkönig Herodes habe den neugeborenen Jesus von Nazaret töten wollen.

Die Flucht ist eine der Sieben Schmerzen Mariens und ist am 15. September der Gedenktag eines jeden Kirchenjahrs. Es ist ein beliebtes christliches Motiv, das dementsprechend oft in Kirchen und Kapellen zu finden ist.

Der Schöpfer des Deckengemäldes in der Martinskapelle ist der Hausacher Künstler Eugen Falk-Breitenbach (* 1903, + 1979). Dieser lernte sein Handwerk auf der Nürnberger Kunstgewerbeschule, kehrte 1929 nach Hausach zurück und machte sich 1935 als Kunstmaler selbstständig. 1950 malte er in der Martinskapelle die Flucht der Heiligen Familie aus Ägypten an die Decke.

Die Martinskapelle, die heute auf dem Martinshof steht, wurde mutmaßlich Mitte des 18. Jahrhunderts erbaut: Der schlichte Barockstil der knapp 13m hohen, 7m langen und mehr als 5m breiten Kapelle soll laut dem Baden-Württembergischen Landesamt für Denkmalpflege darauf schließen lassen. Eine Gravur des Baudatums an der Kapelle haben alle bisherigen Hofbesitzer jedenfalls vergebens gesucht.

Sehr wahrscheinlich stand aber bereits vor dieser Hofkapelle viele Jahrhunderte eine andere auf dem Hof, die während der Entstehung der heutigen Martinskapelle abgetragen wurde oder im 18. Jahrhundert nach dem von einem Blitzeinschlag ausgelösten Großbrand abgebrannt ist.

Die Martinskapelle auf dem Martinshof steht auf einer kleinen Anhöhe und wirkt dadurch vielleicht etwas größer, als sie tatsächlich ist. Die Gesamthöhe beträgt laut Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg bis zur Turmspitze etwa 12,80 Meter, die Höhe des Giebels bis zum Dachfirst ungefähr 7,45 Meter, die Länge des Langhauses knapp 6,80 Meter und die Breite 5,25 Meter. Aufgrund ihrer Größe haben zwischen 35 bis 42 Menschen Platz in der Martinskapelle.

Der kleine Altar am Ende der kleinen Kapelle ist das Herzstück. Auf dem Gemälde über dem Altar ist die christliche Legende vom heiligen Martin festgehalten. Gerahmt wird das Bild von vier Holzskulpturen auf Steinsockeln. Bei diesen Skulpturen handelt es sich um den Heiligen Florian, Schutzpatron gegen Feuer, den Pestheiligen Sebastian, Patron der Brunnen, der Heiligen Katharina, Patronin der Lehre und den Heiligen Wendelin, Patron der Tiere. Links und rechts vom Altar befinden sich auf kleinen Holzplattformen vier weitere Heiligenfiguren. Diese stellen Josef von Nazaret, die Jungfrau Maria und Jesus selbst in mehreren Lebensphasen dar.

Eine niedrige Holzsbalustrade mit kleiner Holztür in der Mitte grenzt diesen Altarbereich vom Rest der Kapelle und den insgesamt sechs Holzbankreihen ab. Ein weiteres Highlight befindet sich an der Decke. Denn über dem Altarbereich befindet sich ein Deckengemälde mit einem beliebten und oft genutzten christlichen Motiv: Die heilige Familie auf der Flucht nach Ägypten.

Schlicht und klein, trotzdem außergewöhnlich und romantisch: Hochzeiten in der Martinskapelle sind eine gute Alternative zur Kirche und bieten beste Voraussetzungen für kleinere Hochzeitsgesellschaften. In der Martinskapelle haben zwischen 42 und 49 Menschen Platz – bei 49 wird es allerdings etwas „kuschliger“.

Falls du weitere Fragen hast und auf unserer Webseite nicht fündig geworden bist, hast du immer noch die Möglichkeit direkten Kontakt aufzunehmen. Stell deine Fragen per Email an info@martinshof-einbach.de oder ruf unter +49 (0) 7836 9567 160 an.

Die kleine Kapelle liegt sehr idyllisch zwischen den beiden Orten Hausach und Fischerbach, eingebettet in einer schönen Schwarzwald-Landschaft. Die Martinskapelle können Besucher mühelos mit dem Auto über die Kreisstraße 5357 erreichen. Von Hausach kommend ist zuerst der Martinshof auf der linken Seite zu sehen. Auf der Anhöhe rechts – und damit gegenüber vom übrigen Hof – befindet sich die Martinskapelle. Ein Wirtschaftsweg führt zu ihr hoch, womit sie vom Hof aus problemlos zu Fuß erreichbar ist.

Eine erste Kapelle ist mutmaßlich kurz nach der Schenkung des Hofs an das Kloster Alpirsbach hinzugekommen. Denn die Mönche benötigten einen Rückzugsort, um ihren Glauben ungestört ausleben zu können. Nach Erbauung der Kapelle ernannten sie den heiligen Sankt Martin zum Schutzpatron von dieser. So kam nicht nur die Kapelle zu ihrem Namen: Die Martinskapelle könnte in der Folge sogar namensgebend für den gesamten Hof geworden sein.

Die Hofstube

Ihr wollt in der Hofstube feiern und benötigt hierfür noch einen Catering Service? Diesen dürft ihr selbstständig dazu buchen – denn der Martinshof besitzt kein eigenes Catering. Im Nebenraum haben wir für euch einen Tisch aufgestellt, der für euer Buffet genutzt werden kann.

Zusätzlich steht euch in der Küche ein Iron Dog Gussofen von Brunner zur Verfügung, mit dem ihr kochen, backen und grillen oder einfach nur für wohlige Wärme in der gesamten Stube sorgen könnt.

Wie für alte Bauernstuben üblich, hat auch die Stube vom Martinshof einen Herrgottswinkel. Diese Zimmerecke wird heute von einem Kruzifix geziert, welcher beim Einrichten der Stube von den aktuellen Hofbesitzern wiederhergestellt wurde.

Wer im engsten Kreise der Freunde und Familie heiraten möchte, darf uns für die kleine Kapelle zwischen Fischerbach und Hausach anfragen. Soll danach noch gefeiert werden, so könnt ihr das auch gleich auf dem Martinshof tun. Fragt uns einfach für die alte Hofstube an und habt eine Hochzeitsfeier in einmaliger Schwarzwald-Atmosphäre.

Der Herrgottswinkel ist eine christlich hergerichtete Zimmerecke, die in alten bäuerlichen Wohnstuben typischerweise gegenüber vom Ofen liegt. Diese Ecke besteht aus einem Kruzifix, Heiligenbildern und wird häufig durch weitere Ikonen sowie heilige Schriften zum Hausaltar gestaltet. Auch der Martinshof hat einen solchen Herrgottswinkel.

In der gemütlichen Hofstubedes Martinshofs sind fünf rustikale Festtische aufgestellt, an denen bis zu 40 Personen Platz nehmen können. Im etwas kleineren Nebenraum befindet sich ein weiterer Tisch, der für das Buffet oder Catering genutzt werden kann.

Das größte Highlight steht allerdings in der Küche: Hier könnt Ihr mit dem Iron Dog Gussofen von Brunner kochen, backen, grillen oder einfach nur für wohlige Wärme in der gesamten Stube sorgen.

Die Stubenfeiern auf dem Martinshof sind genau das Richtige, wenn Ihr in einer gemütlichen Runde zusammenkommen wollt. In dieser Hofstube sind fünf rustikale, mehr als 100 Jahre alte Festtische aufgestellt. Je nachdem, wie kuschlig ihr es haben wollt, finden an den Tischen zwischen 35 und 42 Personen Platz.

In der Hofstube des Martinshofs seid ihr ganz unter euch. Die Bewirtung – wie auch das Catering – erfolgt also in vollkommener Eigenregie. Im kleineren Nebenraum steht hierfür ein Tisch für z.B. euer Buffet bereit. Außerdem dürft ihr den Gussofen in der Küche verwenden, den ihr zum Kochen, Backen oder Grillen verwenden könnt.

Falls du weitere Fragen hast und auf unserer Webseite nicht fündig geworden bist, hast du immer noch die Möglichkeit direkten Kontakt aufzunehmen. Stell deine Fragen per Email an info@martinshof-einbach.de oder ruf unter +49 (0) 7836 9567 160 an.

Die Festtische in der Martinshof-Stube sind über 100 Jahre alt und stammen ursprünglich aus Kappelrodeck. Dort wurden sie lange in der ehemaligen und inzwischen abgerissenen Gastwirtschaft Rebstock genutzt. Nach 20 Jahren Zwischenlagerung und der Nutzung als Festgarnitur auf dem Köningerhof in Ottenhöfen, tragen sie nun in der Stube des Martinshofs zum einmaligen Schwarzwälder Ambiente bei.

Die Hofstube des Martinshofs kann zu allen gemütlichen Feierlichkeiten, bei denen nicht mehr als 42 Menschen kommen, gemietet werden. In unserer urigen Schwarzwald-Stube dürft ihr also eure Geburtstage, Jubiläen, Firmenfeiern oder Hochzeitsgesellschaften feiern.

Apropos Hochzeiten: Wer in der Martinskapelle heiraten möchte, kann das mit einer Feier in der Hofstube kombinieren. Fragt uns hierfür einfach direkt über unseren Kontakt an.

Historisches

Die Ländereien und damit auch die eigenen Waldbestände des Martinshofs reduzierten sich seit dem 19. Jahrhundert kontinuierlich. Das erste Mal, als das Herrengut Hechtsberg südlich der Kinzig selbstständig wurde und der Martinshof mitsamt Ländereien nördlich der Kinzig an Karl Egon II. vom Haus Fürstenberg verkauft wurde. Jeglicher Wald im Süden gehörte nun zum Hechtsberg.

Als der Bauer und Getreidemüller Karl Kohmann sowie seine Frau Theresia Meßmer im Oktober 1857 den Hof erwarben, behielt das Haus Fürstenberg dann die Wälder nördlich der Kinzig: Karl Egon III. organsisierte und expandierte in dieser Zeit das fürstenbergische Forst- und Hüttenwesen. Auch heute ist der „Martinswald“ noch im Besitz der Adelsfamilie.

Der heutige Wald, der zum Martinshof gehört, wurde nach dem 2. Weltkrieg mühevoll aufgeforstet. Beim Durchmarsch der Franzosen wurden etwa 2 Hektar vom eigentlichen Martinswald abgeholzt. Die Fürstenberger verloren damit das Interesse an diesem Teil der Fläche und verkauften diese an Hofeigentümer Augustin Kohmann. Nachdem er diese Fläche über viele Jahre aufforstete, kam der Martinshof so wieder in den Besitz eines eigenen Walds.

Im 17. Jahrhundert befand sich der Martinshof zwischen Fischerbach und Hausach in seiner Blütezeit. Die Ländereien des Hofguts wuchsen immer weiter an, sodass bald eine hofeigene Mühle nötig wurde. Diese wurde schließlich im Jahr 1659 gebaut und half den großen Getreidemengen Herr zu werden.

Von da an waren die Hofbewohner nicht mehr auf andere Müllereien angewiesen und schafften es so, die Kosten für Schrot- und Mehlerzeugung zu senken.

1821 beantragte der aus dem Reutengrund stammende Sebastian Harter beim Kinzig-Kreis-Direktorium die Zuteilung des Martinshofs zur Gemeinde Sulzbach und bekam trotz der Proteste der Stadt Hausach die Zustimmung hierfür. Mitte des 19. Jahrhunderts mussten aufgrund der großen Not der Kartoffelseuche und des Hungers einige Sulzbacher Höfe ihre Zahlungsunfähigkeit mitteilen.

Große Teile der Gemeinde Sulzbach wurden darum allmählich von auswärtigen Investoren aufgekauft und zu einem großen landwirtschaftlichen Betrieb ausgebaut. Die übriggebliebene eigenständige Sulzbacher Gemeinde strebte nun eine Eingemeindung in die reiche bäuerliche Gemeinde Einbach an. Erst 1921 gelang dieses hehre Ziel, die Gemeinde Einbach-Sulzbach war entstanden und der Martinshof nun ein Einbacher Gut.

Der Martinshof im Kinzigtal war lange im Besitz des Alpirsbacher Klosters, das ab Mitte des 16. Jahrhundert unter wachsendem Einfluss des Herzöge von Württemberg stand. Der Martinshof grenzte gleichzeitig unmittelbar an das Fürstentum Fürstenberg, welches bis nach Hausach reichte. Die zahlreichen Ländereien und Wälder, die zum Martinshof gehörten, weckten dabei große Begehrlichkeiten.

Zwischen dem Fürstenturm Fürstenberg und dem Herzogtum Württemberg bestand ohnehin eine große Rivalität, die sich u.a. in Streitigkeiten um den Martinshof entluden. Das Haus Fürstenberg wollte seinen Einfluss auf den Martinshof und seine Bewohner ausweiten – und kam aufgrund des kaiserlich-repressiven Restitutionsedikts von 1629 erstmals in den Besitz des Hofs. Der Westfälische Frieden, mit dem das Haus Württemberg wieder die Kontrolle über den Martinshof erlangte, kam hier allerdings dazwischen.

Es dauerte bis Ende des 17. Jahrhunderts, bis die Fürstenberger den Hof wieder erwerben konnten und ihrem Oberamtmann vermachten. Viele weitere Besitzer und Hofbauer später, gehören auch heute große Teile des „Martinwalds“ zu den Beständen des fürstenbergischen Forst- und Hüttenwesens.

Der Martinshof zwischen Fischerbach und Hausach kam laut einer alten Schenkungsurkunde von 1139 über Friedrich und Arnold von Wolfach an das Kloster Alpirsbach. Sie stifteten das „Praedium Vischerbach“ mitsamt aller Ländereien dem mit Vogteirechten ausgestatteten Kloster.

Dieser Vorgang war für diese Zeit alles andere als ungewöhnlich: Adelsfamilien wollten mit Schenkungen an heiligen Stätten für ihr eigenes Seelenheil sowie das ihrer Vor- und Nachfahren sorgen.

Der Martinshof und seine Ländereien wuchsen bis ins Jahr 1833 an – mit dem Herrengut Hechtsberg kam auf der Südseite der Kinzig die letzte große Hoferweiterung hinzu. Von da an wurden die Ländereien immer weiter dezimiert. Die Hofbesitzer Theresia Harter und Jakob Neef verkauften große Teile des Martinshofs an das Haus Fürstenberg, blieben aber im Besitz des Herrenguts Hechtsberg mitsamt Feld, Wiese und Wald südlich der Kinzig.

1857 erwarben dann Karl Kohmann und seine Frau Theresia Meßmer den Martinshof und dessen dezimierte Ländereien. Die weiten Wälder nördlich der Kinzig blieben im Besitz von Fürstenberg: Karl Egon III. organsisierte und expandierte in dieser Zeit das fürstenbergische Forst- und Hüttenwesen. Ohne den wertvollen Waldbesitz taten sich viele der kommenden Hofbesitzer schwer, sich finanziell zu halten.

Da der Martinshof zwischen Fischerbach und Hausach gleich an mehrere Herrschaftsgebiete angrenzte, kam es vor allem zwischen Württemberg und Fürstenberg zu verschiedenen Streitigkeiten – womöglich auch getrieben von den sich unterscheidenden Konfessionen der beiden Adelshäuser. Von 1560 bis 1563 ging es bereits darum, wessen Gesetz auf dem Martinshof zu gelten habe. Der Herzog von Württemberg bestätigte wieder einmal die alleinigen Vogteirechte des Abts von Alpirsbach über den Martinshof. Da der Hof zu dieser Zeit allerdings an Conrad Baumann von Hausach verpächtet war, war das Haus Fürstenberg der Meinung, dass dessen Gesetze zu gelten habe. Wie sich beide Parteien einigten ist unklar. Lange hielt die Ruhe jedenfalls nicht an.

Denn ein weiterer Streit zwischen Fürstenberg und Württemberg soll sich von 1581 bis 1586 erstreckt haben. Den Fürstenbergern entgingen aus ihrer Sicht unrechtmäßig Steuereinnahmen von den Pächtern, die im Umland des Martinshofs einen Rebenanbau unterhielten. Es folgte ein Urteil, welches dem Haus Fürstenberg das Vogtei-, Jagd sowie Fischereirecht zusprach. Diese Rechte beschränkten sich allerdings auf die Ländereien und galten nicht unmittelbar für die Wohngebäude und die Bewohner des Martinshofs selbst. Hier behielt der Abt von Alpirsbach all seine Rechte. In den Folgejahren kam es nicht mehr zum großen Konflikt, das Interesse der Fürstenberger am Martinshof hielt aber noch bis ins 19. Jahrhundert an.

Die erste Martinskapelle, die vermutlich der Namensgeber für den ganzen Hof wurde, kam wahrscheinlich schon kurz nach der Schenkung des Martinshofs der Herren von Wolfach an das Alpirsbacher Kloster hinzu. Die Mönche benötigten die Kapelle als einen ruhigen Rückzugsort zum Beten.

Wie zu dieser Zeit üblich, wurde dann ein Schutzpatron für die Kapelle ernannt – die Mönche entschieden sich für den Heiligen Martin und gaben damit der Kapelle den heutigen Namen.

Das Kinzigtal trennt den Nordschwarzwald vom Südschwarzwald und ist eine wichtige Verbindung nach Württemberg und über das Gutachtal an den Bodensee. Darum wurden 1939 Bunker um Hausach gebaut, damit die Region im Falle eines Durchbruchs der Befestigungen im Rheintal nicht schutzlos sein würde. Die elf Bunker um Hausach dienten so der sogenannten infantristischen Sperrung und gehörten während dem 2. Weltkrieg zu den umfangreichsten Erdbefestigungen im ganzen Schwarzwald.

Dazu gehörten auch die drei Bunker am Martinshof, die von der Firma Sager & Wörner aus München gebaut wurden – ohne dem Einverständnis des Hofbesitzers Augustin Kohmann.

1939 entstanden im 2. Weltkrieg insgesamt drei Bunker am Martinshof, die ohne dem Einverständnis des damaligen Hofbesitzers ausgehoben wurden. Nachdem diese – zum Glück – nicht benutzt wurden und der Krieg endete, wurde der Mannschaftsbunker unterhalb der Mühle zugeschüttet und der Kampfbunker am Waldrand fiel irgendwann in sich zusammen.

Einzig der Mannschaftsbunker nahe der Kapelle ist als Relikt dieser Zeit übrig geblieben. Dieser darf allerdings nicht betreten werden.

Dass vor der heute bestehenden Martinskapelle bereits eine andere auf dem Hof stand, lassen einige Zeitdokumente vermuten. In einer Urkunde von 1277 ist bereits von „dem hove ze Santa Martin ze Vischerbac“ die Rede. Die Geschichte der Kapelle reicht also sehr wahrscheinlich bis mindestens ins 13. Jahrhundert zurück, als die Mönche eine erste Kapelle für eine ruhige Gebetsstätte errichteten. Diese wurde dann während der Entstehung der heutigen Martinskapelle abgetragen oder ist im 18. Jahrhundert nach dem von einem Blitzeinschlag ausgelösten verheerenden Großbrand abgebrannt.

Bei der Entstehung des Herrenguts Hechtsberg im Jahr 1833 entstand auch eine Holzbrücke, die eine Verbindung zum Martinshof auf der Nordseite der Kinzig herstellte. Der damalige Besitzer Jakob Neef verkaufte dann 1837 große Teile des Martinshofs an Karl Egon II. vom Haus Fürstenberg, inklusive der reparaturanfälligen Brücke. Das geschah allerdings unter der Auflage, dass der Fürst die kommenden drei Jahre die Kinzigbrücke erhalten muss.

Nach Ablauf dieser Frist war es für den neuen Besitzer von geringem Interesse, die Brücke zu unterhalten – schließlich gehörte das Herrengut Hechtsberg mitsamt der Ländereien südlich der Kinzig nicht mehr zum Martinshof. Nach dieser Zeit verfiel die alte Kinzigbrücke also immer weiter, bis sie irgendwann abgerissen werden musste.

Das 18. Jahrhundert auf dem Martinshof ist das einzige, zu dem es nur wenige Zeitdokumente gibt. 1791 soll sich jedenfalls ein größerer Brand ereignet haben, der von einem Blitzeinschlag ausgelöst wurde. Was genau beschädigt wurde, ist nicht genauer dokumentiert. Da aber auf einem Steinbogen des heutigen Hauptgebäudes vom Hof die Jahreszahl 1796 eingraviert ist, sind mit hoher Wahrscheinlichkeit Teile des alten Haupthauses den Flammen zum Opfer gefallen.

Ob auch die alte Kapelle betroffen war und darum eine neue aus Stein errichtet wurde – diese steht auch heute noch auf dem Hof – ist fraglich.

Der Dreißigjährige Krieg ging auch am Martinshof nicht spurlos vorbei. Der Krieg war erst zehn Jahre alt und der protestantische Widerstand eigentlich gebrochen, als das Restitutionsedikt von Kaiser Ferdinand II. im Jahr 1629 in Kraft trat. Es kehrten von 1629–1631 und von 1634–1648 noch einmal katholische Mönche aus Ochsenhausen in das Kloster Alpirsbach zurück. Das Edikt forderte nämlich die Rückerstattung aller seit 1555 von protestantischen Fürsten eingezogenen geistlichen Besitztümer. Auch der Martinshof stand hierdurch wieder unter katholischem Einfluss.

Pater Alphons Kleinhans von Muregg, der 1639 durch die Wahl in Petershausen der neue Abt von Alpirsbach wurde, verkaufte im Jahr 1647 schließlich den Martinshof zum Preis von 3300 Gulden an das katholische Fürstentum Fürstenberg. Heute entspräche dieser Preis in etwa 110.000 Euro und lag für damalige Verhältnisse deutlich unter dem tatsächlichen Wert des Martinshofs. Der Verkauf kam in dieser Form nur zustande, da das Alpirsbacher Kloster aufgrund hoher Schuldenberge unter großem finanziellem Druck stand. Die Fürstenberger, die offensichtlich ein anhaltend großes Interesse am an der Gemarkungsgrenze gelegenen Martinshof hatten, nutzten diese Gunst der Stunde zu ihrem Vorteil.

Der Martinshof blieb allerdings nicht lange in Fürstenberger Händen, da sich infolge der repressiven Forderungen des Restitutionsedikts neuer protestantischer Widerstand formte. 1648 beendete der Westfälische Frieden dann endgültig den Dreißigjährigen Krieg, womit auch dieses kaiserliche Edikt aufgehoben wurde. Herzog Eberhard von Württemberg forderte den Martinshof gegen Erstattung der damaligen Kaufsumme zurück. Auch das Kloster Alpirsbach wurde wieder evangelisch.

Der Westfälische Frieden beendete den Dreißigjährigen Krieg und hatte weitreichende Folgen für geistlichen Besitz – wozu auch der Martinshof gehörte. Das kaiserliche Restitutionsedikt wurde aufgehoben und katholischer Besitz, der zuvor evangelisch war, wurde wieder zurückgeführt.

In der Folge forderte Herzog Eberhard von Württemberg den Martinshof gegen Erstattung der damaligen Kaufsumme von 3.300 Gulden vom Haus Fürstenberg zurück. Die Fürstenberger mussten dieser Aufforderung aufgrund der Friedensverträge nachkommen. Da mit dem Westfälischen Frieden auch das Kloster Alpirsbach wieder die evangelische Konfession übernahm, floh der damalige Abt Alphons in die katholische Benediktiner-Reichsabtei Ochsenhausen.

Das Landhaus Hechtsberg war zu seinen Anfangszeiten tatsächlich ein Teil des Martinshofs und erlangte erst später Eigenständigkeit als Herrengut.

Die Ländereien des immer weiter wachsenden Schwarzwaldhofs dehnten sich bis auf die Südseite der Kinzig aus. Der Martinshof grenzte damit an die Gemeinde Sulzbach und lag auf der Gemarkung der Stadt Hausach. Der damalige Eigentümer Sebastian Harter stellte dann aber einen Antrag an das Kinzig-Kreis-Direktorium, um der Gemeinde Sulzbach zugeteilt zu werden – und hatte Erfolg damit (1821). Nachdem er starb, heiratete Theresia Harter im Jahr 1828 Anton Kohler. Dieser erbaute fünf Jahre später (1833) auf der Südseite der Kinzig das Herrengut Hechtsberg. Dieses Gut war mit einer Holzbrücke über die Kinzig mit den nördlich gelegenen Ländereien verbunden. Wenige Jahre danach verstarb Anton Kohler.

Theresia Harter ging 1836 dann eine 3. Ehe mit Jakob Neef ein, dem Sohn des Ochsenwirts in Wolfach. Dieser verkaufte ein Jahr später große Teile des Martinshofs an den ersten Standesherr in Baden – zu dieser Zeit Karl Egon II. vom Haus Fürstenberg. Übrig blieb der Hechtsberg, der im Zuge des Verkaufs die Gaststättenerlaubnis vom Martinshof erhielt. Feld, Wiese und Wald südlich der Kinzig wurden von Jakob Neef nicht verkauft, sodass sie nun dem neuen und vollkommen eigenständigen Herrengut Hechtsberg gehörten.

Das Schicksal des Martinshofs war stets eng verwoben mit dem Kloster Alpirsbach. Das Kloster ist 1095 entstanden, wurde 1101 unter päpstlichen Schutz gestellt und 1123 bestätigte Kaiser Heinrich V. das Recht des Klosters zur freien Wahl von Abt und Vogt. Seit jeher besaß das Kloster Alpirsbach uneingeschränktes Besitz- und Verwaltungsrecht.

In dieser Zeit oder spätestens 1139 – je nachdem welcher Überlieferung wir Glauben schenken – stifteten Friedrich und Arnold von Wolfach dem Kloster das „Praedium Vischerbach“. Mit dieser Schenkung wollten sie, wie in dieser Zeit oft üblich, für das Seelenheil ihrer Vor- und Nachfahren sowie ihrer selbst sorgen. Die Martinskapelle, die dann vermutlich Namensgeber für den ganzen Hof wurde, kam sehr wahrscheinlich kurz danach hinzu. Die Mönche benötigten die Kapelle als einen ruhigen Rückzugsort zum Beten.

Bis in das 17. Jahrhundert hinein hatte die Verbindung zwischen dem Martinshof und dem Kloster Alpirsbach Bestand. Erst nach dem Ende der zahlreichen Wirren, die mit dem Dreißigjährigen Krieg ihren Höhepunkt erreichten und mit dem Westfälischen Frieden endeten, fungierte der Martinshof schlussendlich als eigenständiges Hofgut. Der Martinshof ging zu diesem Zeitpunkt in den Besitz des Herzogs Eberhard von Württemberg über.

Martin war ein römischer Soldat, der im 4. Jahrhundert (n.Chr.) lebte. Einer Legende zufolge traf er in einer kalten Nacht auf einen armen, frierenden Bettler. Martin hatte so viel Mitleid mit ihm, dass er seinen warmen Mantel in zwei Hälften teilte und eine davon dem Bettler schenkte. Durch diese gute Tat, die exemplarisch für christliche Nächstenliebe stehen soll, wurde er heiliggesprochen.

Von da an wurde er häufig zum Schutzpatron von Kapellen, Kirchen oder ganzen Klöstern ernannt – wie auch bei der Martinskapelle. Der Name der hofeigenen Kapelle färbte auf den Hof ab, der darum als Martinshof geläufig wurde.

Nachdem die Herren von Wolfach den Martinshof im Jahr 1139 an das Kloster Alpirsbach schenkten, blieb dieser mehr als 500 Jahre in dessen Besitz. Erst 1647 verkaufte der Pater Alphons Kleinhans von Muregg den Martinshof zum Preis von 3300 Gulden an das katholische Fürstentum Fürstenberg, um die Kasse des hochverschuldeten Klosters zu sanieren. Bereits ein Jahr später kam der Martinshof aber in den Besitz des Herzogs Eberhard von Württemberg – der Westfälische Frieden zwang das Haus Fürstenberg zur Einwilligung des Verkaufs. Von da an kam es zu vielen weiteren Besitzern, die teils gut dokumentiert sind.

1656-1696: Johann Abraham Wolfsfurther, später dessen Sohn Ernst Friedrich Wolfsfurther.
1696-1699: Anton Maria Friedrich und Prosper Ferdinand von Fürstenberg.
1699-1820: Simon Gebele von Waldstein, später dessen Enkel Josef Anton, danach dessen Sohn Jacob Bonaventura.
1820-1837: Theresia und Sebastian Harter, später Anton Kohler (2. Ehe ab 1828) und Jakob Neef (3. Ehe ab 1836).
1837-1857: Karl Egon II. und später Karl Egon III. zu Fürstenberg.
1857-2010: Karl Kohmann und Theresia Meßmer, später deren Sohn Johann Georg, dann Augustin und zuletzt Andreas Kohmann.
2010-2021: Gemeinde Fischerbach.

Das historische Hauptgebäude des Martinshofs zwischen Fischerbach und Hausach ist mindestens mehr als 200 Jahre alt. Auf dem Steinbogen des linken Kellereingangs ist die Jahreszahl 1796 eingraviert – dieses Baujahr erscheint logisch im Zusammenhang mit dem berichteten Großbrand nach einem Blitzeinschlag im Jahr 1791.

Ob allerdings nur die Front oder Teile des Gebäudes neu erbaut wurden und z.B. die Grundmauern doch deutlich älter sind, lässt sich so nicht ohne Weiteres sagen.

Der Martinshof ist laut historischen Schenkungsurkunden knapp 900 Jahre alt. 1139 stifteten Friedrich und Arnold von Wolfach dem Kloster Alpirsbach das „Praedium Vischerbach“. Der Hof auf der Fischerbacher Gemarkung dürfte also wenige Jahre zuvor entstanden sein. Die für den Hof namensgebende Martinskapelle kam sehr wahrscheinlich kurz nach der Schenkung hinzu.

Mit seiner 900-jährigen Geschichte gehört der Martinshof zu den ältesten Höfen des Kinzigtals und des gesamten Schwarzwalds.

Die Martinskapelle, die heute auf dem Martinshof steht, wurde mutmaßlich Mitte des 18. Jahrhunderts erbaut: Der schlichte Barockstil der knapp 13m hohen, 7m langen und mehr als 5m breiten Kapelle soll laut dem Baden-Württembergischen Landesamt für Denkmalpflege darauf schließen lassen. Eine Gravur des Baudatums an der Kapelle haben alle bisherigen Hofbesitzer jedenfalls vergebens gesucht.

Sehr wahrscheinlich stand aber bereits vor dieser Hofkapelle viele Jahrhunderte eine andere auf dem Hof, die während der Entstehung der heutigen Martinskapelle abgetragen wurde oder im 18. Jahrhundert nach dem von einem Blitzeinschlag ausgelösten Großbrand abgebrannt ist.

Die historische Mühle auf dem Martinshof im Kinzigtal wurde mutmaßlich im Jahr 1659 erbaut und ist damit bereits über 350 Jahre alt. Bauherr der alten Mühle war der damalige Eigentümer Johann Abraham Wolfsfurther.

Das heutige Erscheinungsbild hat die Martinshof-Mühle der aufwendigen Sanierung zu verdanken, die 2003 gestartet und zwei Jahre später beendet war.

Während dem 2. Weltkrieg wurde ohne die Erlaubnis des Eigentümers Augustin Kohmann drei Bunker am Martinshof ausgehoben. 1939 entstanden somit ein Mannschaftsbunker unterhalb der Mühle, ein zweiter nahe der Kapelle und ein Kampfbunker am Waldrand oberhalb des Hofs. Dabei wurde der etwa 3 Hektar große Rebenanbau zerstört, welcher noch aus der Epoche des Alpirsbacher Klosters stammte.

Das Militär wählte den Martinshof aus, da er an dieser engen Stelle im Kinzigtal bei einem drohenden Vormarsch der französischen Armee eine Verteidigungstellung darstellte. Zum Glück blieben die Bunker unbenutzt: Die deutschen Soldaten flohen noch vor der Ankunft der Franzosen in den Hochschwarzwald. 

Der Martinshof zwischen Fischerbach und Hausach fungierte bis Mitte des 17. Jahrhunderts als Abtsgut vom Kloster Alpirsbach. Die Ländereien wurden daher vor allem zur Landwirtschaft genutzt – dazu gehörte lange Zeit z.B. der Rebenanbau, die Getreidegewinnung und die Viehzucht. Auf dem Hof selbst lebten in dieser Zeit viele Mönche.

1696 kam der Martinshof zwischen Fischerbach und Hausach erstmals langfristig zum Haus Fürstenberg. Den Zuschlag bekamen die beiden Brüder Anton Maria Friedrich und Prosper Fedinand von Fürstenberg. Diese vermachten 1699 ihrem Oberamtmann Simon Gebele von Waldstein den Hof, der sich von da an um die Verpachtung der land- und forstwirtschaftlich genutzten Ländereiendes Martinshofs kümmerte.

Anfang des 19. Jahrhunderts kam der Martinshof dann über Bonaventura Gebele zu Waldstein zu dessen aktuellen Pächter Sebastian Harter. Große Teile der Wälder blieben im Besitz von Fürstenberg und wurden später für die Expansion des fürstenbergischen Forst- und Hüttenwesens genutzt. Der Martinswald ist auch heute noch im Besitz Fürstenbergs.

Falls du weitere Fragen hast und auf unserer Webseite nicht fündig geworden bist, hast du immer noch die Möglichkeit direkten Kontakt aufzunehmen. Stell deine Fragen per Email an info@martinshof-einbach.de oder ruf unter +49 (0) 7836 9567 160 an.

Die Zugehörigkeit des Martinshofs im Kinzigtal war auch immer abhängig von den Hofbesitzern. In der Schenkungsurkunde 1139 an das Kloster Alpirsbach noch als „Praedium Vischerbac“ (Landgut Fischerbach) bezeichnet, kam er später zur Stadt Hausach und nach Sebastian Harters Antrag im Jahr 1821 zur Gemeinde Sulzbach. 100 Jahre später wurde der Martinshof mit der Eingemeindung Sulzbachs ein Teil der Gemeinde Einbach.

Auch heute liegt der Martinshof eigentlich auf der Gemarkung Einbachs, der heute ein Teilort der Stadt Hausach ist. Allerdings wurde der Hof nach dem Kauf der Gemeinde Fischerbach auch dieser zugeordnet – und kehrte damit so gesehen schon fast wieder zu seinen Wurzeln zurück.

Schwarzwald-Mühle

Der Aufenthaltsraum im Erdgeschoss der alten Schwarzwald-Mühle auf dem Martinshof darf für kleine Geburtstage oder andere Veranstaltungen gemietet werden. Der Mühlenraum bietet für bis zu 21 Personen Platz, hierzu darf der kleine Vorplatz zu diesem Aufenthaltsraum genutzt werden und ist perfekt für laue Sommerabende geeignet. Auch ein Brotbackofen steht zur Nutzung bereit: Wer sich schon immer mal in traditioneller Backkunst probieren wollte, hat hier die Gelegenheit, eigenes Schwarzwald-Brot herzustellen.

Wer sich die alte Schwarzwald-Mühle auf dem Martinshof anschauen möchte, ist herzlich dazu eingeladen. Du musst nur deine Anfrage rechtzeitig an uns adressieren – denn es ist nicht rund um die Uhr jemand am Hof.

Besichtigt werden kann dann das Erdgeschoss der Mühle, wo sich das Mühlengetriebe und der alte Aufenthaltsraum befinden. Der Wohnbereich im ersten Stock darf nicht besichtigt werden.

In der alten Mühle vom Martinshof soll sich ab dem 17.Jahrhundert ebenfalls eine kleine Bierbrauerei befunden haben. Ob es diese tatsächlich gab, lässt sich heute nicht bestätigen – Überbleibsel dieser Brauerei gibt es zumindest keine. Da der Hof aber sogar eine eigene Schankerlaubnis besaß, welche dann im 19. Jahrhundert auf das Herrengut Hechtsberg übertragen wurde, gilt es als relativ wahrscheinlich.

Die Mühle des Martinshofs wurde noch lange für die Schrot- und Mehlerzeugung genutzt. Die Mühlentechnik ist auch heute noch intakt und kann auf Wunsch von Hofbesuchern besichtigt werden.

Das Mühlenrad allerdings versagte seinen Dienst im Jahr 1975 – eine Instandsetzung über die Gemeinde Fischerbach scheiterte aufgrund fehlender Fördermittel. Ein Versäumnis, das die aktuellen Besitzer aufholen wollen.

Laut Zeugenberichten ist das alte Wasserrad der Martinshof-Mühle im Jahr 1975 zerbrochen. Mutmaßlich ist die das alte Wasserrad einfach in die Jahr gekommen und wurde seit geraumer Zeit nicht mehr erneuert – die Mehl- und Schroterzeugung am Martinshof vor Ort verlor mit den Jahren an Bedeutung, sodass die damaligen Hofbesitzer die Mühe einer Mühlen-Erneuerung scheuten.

Im 17. Jahrhundert befand sich der Martinshof zwischen Fischerbach und Hausach in seiner Blütezeit. Die Ländereien des Hofguts wuchsen immer weiter an, sodass bald eine hofeigene Mühle nötig wurde. Diese wurde schließlich im Jahr 1659 gebaut und half den großen Getreidemengen Herr zu werden.

Von da an waren die Hofbewohner nicht mehr auf andere Müllereien angewiesen und schafften es so, die Kosten für Schrot- und Mehlerzeugung zu senken.

Pfingstmontag 2015 sollte ursprünglich der Termin sein, an dem die Gemeinde Fischerbach das Wasserrad in Betrieb nehmen wollte. Die Instandsetzung hätte zu diesem Zeitpunkt knapp 40.000 Euro gekostet, welche zur Hälfte aus Fördertöpfen finanziert werden sollte. Dem Naturpark Schwarzwald stellte die Gemeinde das Vorhaben als „interkommunales Mühlenprojekt“ vor. Zur Förderung kam es allerdings nicht – andere Projekte im Schwarzwald bekamen den Vorzug.

Das Mühlen-Projekt auf dem Martinshof kam hierdurch ins Stocken und nach dem Weggang des damaligen Fischerbacher Bürgermeisters Armin Schwarz ganz zum Erliegen. Diese verpasste Gelegenheit wollen die aktuellen Hofbesitzer nacholen und die alte Schwarzwald-Mühle bei einem zweiten Anlauf wieder in Gang setzen.

Der Deutsche Mühlentag wurde von der Deutschen Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung initiiert und findet jährlich am Pfingstmontag statt. Es ist ein Aktions- und Thementag rund um das Mühlen- und Müllereiwesen in Deutschland, der die alte Kulturtechnik der Müllerei wieder in das Bewusstsein der Bevölkerung zurückzubringen soll. Die deutschlandweit mehr als 1100 funktionierenden alten Mühlen sollen hierbei als technisches Denkmal begriffen und erhalten werden.

Auch der Martinshof beteiligt sich mit der hofeigenen Schwarzwaldmühle an diesen Feiertag und lädt Hofbesucher dazu ein, sich die alte Mühlentechnik anzuschauen.

Die alte Schwarzwald-Mühle auf dem Martinshof ist aufgrund der Sanierung ab 2003 in einem guten Zustand: Bis auf einzelne tragende Holzbalken, die marode waren und erneuert werden mussten, wurden an der Bausubstanz keine Veränderungen vorgenommen. Hinzu kam ein traditionelles Reetdach, welches das Ziegeldach ersetzte.

Im Verlauf dieser aufwändigen Sanierung wurden zudem eine moderne Isolierung, Anschluss an Wasser sowie Strom und eine gemütliche Inneinrichtung inklusive Küche und Bad hinzugefügt. Zusätzlich kam ein Balkon auf der Rückseite hinzu sowie getrennte Eingänge zum Wohnbereich im 2. Stock und dem Mühlenraum im Erdgeschoss.

Die historische Mühle auf dem Martinshof im Kinzigtal wurde mutmaßlich im Jahr 1659 erbaut und ist damit bereits über 350 Jahre alt. Bauherr der alten Mühle war der damalige Eigentümer Johann Abraham Wolfsfurther.

Das heutige Erscheinungsbild hat die Martinshof-Mühle der aufwendigen Sanierung zu verdanken, die 2003 gestartet und zwei Jahre später beendet war.

Die alte Schwarzwald-Mühle auf dem Martinshof bietet zahlreiche Nutzungsmöglichkeiten. Der Mühlenraum im Erdgeschoss bietet für bis zu 21 Personen Platz und ist damit eine wunderschöne Location für kleine Geburtstage oder Feierlichkeiten jedweder Art. Der kleine Vorplatz zu diesem Aufenthaltsraum ist hierzu perfekt für laue Sommerabende geeignet. Auch der alte Brotbackofen steht zur Nutzung bereit: Wer sich schon immer mal in traditioneller Backkunst probieren wollte, hat hier die Gelegenheit, eigenes Schwarzwald-Brot herzustellen.

Eine so malerische Lage lädt zudem zu Fototerminen oder ganze Filmdrehs ein. Brautpaare, die zuvor noch in der Martinskapelle geheiratet haben, wählen die Mühle mitsamt der umliegenden Schwarzwald-Landschaft als perfekten Hintergrund.

Die alte Schwarzwald-Mühle auf dem Martinshof spielt in den Plänen der aktuellen Eigentümer eine zentrale Rolle: Das Mühlenrad soll zum nächsten Deutschen Mühlentag wieder voll funktionstüchtig sein. In einer Art Pilot-Projekt soll das wasserbetriebene Rad dann den ganzen Tag laufen und allen Besuchern zur Besichtigung offenstehen.

Das Wasserrad der alten Mühle fehlt aktuell zwar noch, trotzdem soll es am nächsten Deutschen Mühlentag am Martinshof zwischen Fischerbach und Hausach eine Art „Tag der offenen Tür“ geben. Hofbesucher dürfen sich dann den historischen Hof, die Mühle sowie das alte Getriebe im Inneren genauer anschauen, ohne sich vorher dafür anmelden zu müssen.

Falls du weitere Fragen hast und auf unserer Webseite nicht fündig geworden bist, hast du immer noch die Möglichkeit direkten Kontakt aufzunehmen. Stell deine Fragen per Email an info@martinshof-einbach.de oder ruf unter +49 (0) 7836 9567 160 an.

Der Martinshof heute

Der Aufenthaltsraum im Erdgeschoss der alten Schwarzwald-Mühle auf dem Martinshof darf für kleine Geburtstage oder andere Veranstaltungen gemietet werden. Der Mühlenraum bietet für bis zu 21 Personen Platz, hierzu darf der kleine Vorplatz zu diesem Aufenthaltsraum genutzt werden und ist perfekt für laue Sommerabende geeignet. Auch ein Brotbackofen steht zur Nutzung bereit: Wer sich schon immer mal in traditioneller Backkunst probieren wollte, hat hier die Gelegenheit, eigenes Schwarzwald-Brot herzustellen.

Die Martinskapelle auf dem Martinshof zwischen Fischerbach und Hausach steht allen Menschen offen, die sie für eine Hochzeit im engsten Kreise der Freunde und Familie nutzen wollen. Weitere Informationen und das Anfrage-Formular zu Hochzeiten in der Martinskapelle findest du hier!

Wenn du unsere Bilder zum Martinshof wiederverwenden willst, nutze hierfür unsere Download aus unserem Pressebereich, bei dem du auch die Art der Veröffentlichung und das Medium in dem veröffentlicht wird angeben kannst. Die Bilder, die du hier erhältst, darfst du dann unter Angabe des Urhebers verwenden (entweder © Martinshof GmbH oder © Martinshof-Einbach.de).

In der Martinskapelle wurden schon seit einigen Jahre keine Messen oder Gottesdienste mehr abgehalten. Dabei gehörte es eigentlich zur guten Tradition, dass zumindest am Martinstag jährlich ein Gottesdienst stattfand.

Diese alte Tradition soll schon bald wieder zurückkehren. Auch Neues will die Familie Reimold etablieren: Die Kapelle soll allen Menschen zur Verfügung stehen, die für ihre Hochzeit, für Segnungen oder andere kirchlichen Anlässe einen geeigneten Rahmen suchen. 

Die Martinskapelle auf dem Martinshof im Kinzigtal darf für nahezu jeden Anlass angefragt und gemietet werden. Ob nun Hochzeiten, Taufen, Jubiläen, Trauerfeiern oder welcher Anlass auch immer – die hofeigene Kapelle steht allen Menschen zur Verfügung.

Jederzeit dürfen alle Interessierten dem Martinshof zwischen Fischerbach und Hausach einen Besuch abstatten. Hierfür benötigt es davor eine kurze Anmeldung über unseren Kontakt. Denn nicht immer ist jemand vor Ort.

Einen ‚Tag der offenen Tür‘, bei dem sich jeder auch ohne Anmeldung den Hof anschauen darf, ist auch geplant. Den nächsten Termin erfahrt ihr immer aktuell auf unserer Webseite.

Noch hat der Martinshof keine eigenen Produkte. Ein eigener Hofladen – ob nun on- oder offline – ist beizeiten jedoch auf jeden Fall geplant. Hofeigener Most, selbstgebrannter Schnaps oder einfach nur die traditionelle Brotbackmischung aus der Martinshof-Mühle: Teile uns sehr gerne mit, was du dir von uns wünschst.

Der Martinshof ist auf Instagram unter dem Accountnamen ‚martinshofeinbach‘ zu finden. Hier werden immer wieder mal aktuelle Bilder, Videos und Stories zu aktuellen Geschehnissen hochgeladen – wie z.B. zu den Sanierungsarbeiten, welche die Hofbesitzer ordentlich auf Trab halten.

Eine Facebook-Seite gibt es bisher nicht und ist zunächst noch nicht geplant.

Der Martinshof umfasst heute das Hauptgebäude, die Martinskapelle, die alte Schwarzwald-Mühle und die Scheune bzw. Garage. Während die Kapelle sowie die Mühle noch zu Anfang dieses Jahrhunderts saniert wurden und in einem guten Zustand sind, ist das alte Hauptgebäude noch stark sanierungsbedürftig. Das mehr als 1.000 qm große Dach hat undichte Stellen und muss instandgesetzt werden. Hierzu sollen die Räumlichkeiten saniert und modernisiert werden.

Dem Martinshof neues Leben einhauchen – das ist das Ziel der Familie Reimold. Die aktuellen Eigentümer des Hofs haben darum schon vieles in die Wege geleitet, um den alten Schwarzwald-Hof für alle erlebbar zu machen: Die Martinskapelle steht für Hochzeiten und Feierlichkeiten bereit, die historische Mühlentechnik darf auf Anfrage besichtigt werden und die alte Hofstube darf für Feiern jeder Art angemietet werden.

Ein großes Anliegen der Hofbesitzer ist es zudem, alles historische Wissen zum Hof zu sammeln, festzuhalten und zugänglich zu machen. Egal welches Anliegen es auch ist, die Familie Reimold freut sich über jeden Kontakt.

Viele der Vorhaben der neuen Eigentümer des Martinshofs lassen sich nicht alle in kompletter Eigenregie umsetzen. Darum ist ein Geschichts- und Heimat-Verein geplant, in der jeder eintreten darf, der die Familie Reimold und den Martinshof unterstützen will. In der Mühlenstube sollen bei regelmäßigen Treffen Aktionen geplant und durchgeführt werden, welche die Wiederbelebung bspw. der Mühle und des Hof oder den Erhalt der Kapelle voranbringen.

Alle relevanten Kontaktmöglichkeiten, um mit den Besitzern des Martinshofs in Verbindung zu treten, findest du auf unsere Webseite unter ‚Kontakt‘. Hier kannst du allgemeine Anfragen zur Kapelle, der Hofstube, der Mühle und zu sonstigen Themen stellen.

Willst du direkt für die Kapelle anfragen (bspw. für Hochzeiten), dann nutze hierfür das Anfrage-Formular auf der Kapellen-Seite. Für direkte Anfragen für die Hofstube nutze das Anfrage-Formular auf der Seite zur Hofstube.

Das Wasserrad der alten Mühle fehlt aktuell zwar noch, trotzdem soll es am nächsten Deutschen Mühlentag am Martinshof zwischen Fischerbach und Hausach eine Art „Tag der offenen Tür“ geben. Hofbesucher dürfen sich dann den historischen Hof, die Mühle sowie das alte Getriebe im Inneren genauer anschauen, ohne sich vorher dafür anmelden zu müssen.

Falls du weitere Fragen hast und auf unserer Webseite nicht fündig geworden bist, hast du immer noch die Möglichkeit direkten Kontakt aufzunehmen. Stell deine Fragen per Email an info@martinshof-einbach.de oder ruf unter +49 (0) 7836 9567 160 an.

Wir wollen euch zu allen aktuellen Entwicklungen rund um den Martinshof im Kinzigtal auf dem aktuellsten Stand halten. Darum haben wir einen eigenen Pressebereich, in dem du alle alten und neuen Berichte aus der lokalen sowie überregionalen Presse finden und herunterladen kannst.

Der Martinshof liegt sehr idyllisch zwischen den beiden Orten Hausach und Fischerbach, eingebettet in einer wunderschönen Schwarzwald-Landschaft. Den ältesten Hof des Kinzigtals erreichst du ganz mühelos über die Kreisstraße 5357.

Von Hausach kommend ist zuerst der Martinshof auf der linken Seite zu sehen. Auf der Anhöhe rechts – und damit gegenüber vom übrigen Hof – befindet sich die kleine Martinskapelle. Sie ist als Erstes zu sehen, wenn du aus Richtung Fischerbach kommst.

Wer weitere Eindrücke zum Martinshof gewinnen will, kann uns auch gerne auf Instagram besuchen oder gleich persönlich vorbeischauen. Ansonsten gibt es noch die Möglichkeit, in unserem Pressebereich weitere Bilder herunterzuladen – diese dürfen auch für eigene Veröffentlichungen unter Angabe des Urheberrechts (© Martinshof GmbH) verwendet werden.

Der Martinshof bei Fischerbach und Hausach war bereits Thema im Schwarzwald-Podcast. In dieser Folge sprach Michael Reimold, einer der Eigentümer des Martinshofs, über die zukünftigen Pläne, neue und alte Traditionen auf dem alten Schwarzwaldhof. Die Folge zum Martinshof findest du hier.

Kunst am Martinshof

Hochzeiten in der Martinskapelle

Nein, die Martinshofkapelle ist nicht öffentlich, kann aber für eine Besichtigung gerne angefragt werden. Dazu findet ihr hier die Kontaktdaten.

Ja, Sie können in der Kapelle sowohl Hochzeiten als auch Ehejubiläen durchführen.

Die Martinshofkapelle darf auch für freie Trauungen genutzt werden. Sie können gerne uns dazu über alle verfügbaren Kontaktmöglichkeiten anfragen.

Ja, Sie können uns gerne kurzfristig kontaktieren. Wir schauen, dass wir Ihren Terminwunsch möglich machen.

Die Kapelle auf dem Martinshof darf besichtigt werden. Da diese allerdings nicht dauerhaft geöffnet ist, sollte dafür zuvor mit dem Hofbesitzern ein Termin ausgemacht werden. Die verschiedenen Kontaktmöglichkeiten findest du hier.

Ja, wir haben eine Wiese um die Kapelle herum und diese kann auch gerne genutzt werden. Sie haben von dort auch einen schönen Blick ins Kinzigtal.

Gerne dürfen Sie auf der Wiese vor der Kapelle einen Sektempfang abhalten. Sprechen Sie das mit uns aber bitte im Vorfeld ab. Hier finden Sie unseren Kontakt.

Der Martinshof ist der älteste Hof des Kinzigtals und besitzt eine eigene Kapelle. Auf dieser befindet sich die knapp 250 Jahre alte Martinskapelle, die allen Menschen offensteht – auch jenen, die sich zum zweiten oder dritten Mal das Ja-Wort geben. Der Innenbereich der Kapelle ist mit zahlreichen christlichen Figuren und Gemälden geschmückt, die damit das perfekte Ambiente für romantische Hochzeiten im engsten Kreis der Freunde und Familie schaffen.

Die Martinskapelle steht allen Menschen offen, egal welcher Religion oder Konfession sie angehören. Wer also die Martinskapelle auf dem Martinshof für eine Hochzeit nutzen möchte, darf uns dafür ohne Bedenken anfragen.

Die glücklichen Paar, die in der Martinskapelle heiraten wollen, dürfen sich vollkommen selbstständig für einen Trauredner oder freien Redner entscheiden. Wir stellen euch die Hochzeitslocation zur Verfügung und lassen euch freie Wahl bei der übrigen Organisation.

Sie können gerne uns auch für kurzfristige Termine kontaktieren. Gerne prüfen wir, ob der Termin noch frei ist.

Es ist aber sinnvoll etwas Zeit einzuplanen, damit Sie auch bei Bedarf unsere Hofstube und Mühle dazubuchen können.