Aktuelle Neuigkeiten zum Martinshof

Martinskapelle leuchtet zur Adventszeit: Martinshof-Eigentümer wollen allen Menschen schöne Augenblicke schenken

In Hinblick auf die unaufhörlich steigenden Energiepreise wird überall versucht, so viel wie möglich einzusparen – häufig zulasten der Weihnachtsbeleuchtung. Die Familie Reimold geht da für den Martinshof einen anderen Weg: Mit moderner, energiesparender LED-Beleuchtung soll die Martinskapelle während der gesamten Adventszeit erleuchten.



In jüngster Vergangenheit war es sehr still um den alten Schwarzwaldhof im Kinzigtal geworden. Doch immer mehr Pläne der Hofeigentümer werden nun langsam in die Tat umgesetzt. Einer davon war es, erstmals seit vielen Jahren wieder einen Gottesdienst in der Martinskapelle stattfinden zu lassen.

Am 11.11. zum Martinstag war es dann so weit: Mehr als 30 Menschen fanden ihren Weg zum Martinshof und nahmen an der kleinen Messe teil. Da diese Tradition wieder etabliert werden soll, ist schon jetzt zum Martinstag 2023 der nächste Gottesdienst geplant.

In der Zwischenzeit werden aber viele weitere Projekte angepackt. Das derzeit wohl wichtigste für Michael Reimold ist die neue Außenbeleuchtung der Hofkapelle. Mit hochmoderner LED-Technik erstrahlt das Gebäude in neuem Licht. Die Kapelle steht somit ganz im Gegensatz zu der derzeitigen Krisenzeit: Viele Kommunen und auch Privathaushalte verzichten auf ihre Weihnachtsbeleuchtung, um Energie und Geld zu sparen.

Mit der bunten Beleuchtung will die Familie Reimold das Zeichen setzen, dass es mit stromsparenden Alternativen auch anders geht. Die Kapelle steht auf einer kleinen Anhöhe neben der Kreisstraße zwischen Fischerbach und Hausach – damit ist sie schon von weitem gut sichtbar und soll den Menschen in der Adventszeit viel Freude und schöne Augenblicke spenden. Somit soll die Kapelle als eine Art Zeichen der Hoffnung stehen.

Die Kapelle steht hierfür auch allen Menschen auf Anfrage zur Verfügung, die einen ruhigen oder gar spirituellen Rückzugsort vom Alltagsstress benötigen.


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Der Martinshof soll wieder wachsen / Hofbesitzer wollen freie Flächen finden

Der Martinshof zwischen Fischerbach und Hausach soll wieder verstärkt landwirtschaftlich genutzt werden. Dafür suchen die Eigentümer nun nach erwerbbaren Flächen in der nächsten Umgebung.



Der älteste Hof des Kinzigtals, der Martinshof zwischen Fischerbach und Hausach, umfasste in seiner Blütezeit mehr als 70 Hektar Land. Bis in das 18. Jahrhundert hinein wuchsen die Ländereien aufgrund von Schenkungen und Erweiterungen an – einstweilen gehörte sogar das Herrenhaus Hechtsberg südlich der Kinzig zum gleichen Areal.

Diese Epoche markierte gleichzeitig auch den Höhepunkt für die Landwirtschaft am alten Schwarzwaldhof: Die nördlichen Hänge wurden für den Rebenanbau, die Wälder ganz im Norden und Süden zur Forstwirtschaft oder die ergiebigen Felder dazwischen als Streuobstwiese, für den Ackerbau oder die Tierhaltung genutzt.

Den frühen Grundstein für diese langanhaltend florierende Landwirtschaft legten hierbei die Mönche aus dem Kloster Alpirsbach. In der Mitte des 12. Jahrhunderts kultivierten sie die ersten Ländereien des Martinshofs, das zu dieser Zeit noch als Abtsgut des Klosters fungierte.

Das alles ist aber längst Vergangenheit. Ähnlich wie in der christlichen Legende zu Sankt Martin, wurden die Besitztümer des Martinshofs aufgeteilt. Er wurde in den vergangenen zwei Jahrhunderten aber nicht nur halbiert, sondern geradezu filetiert. Die damaligen 70 sind auf nur noch 2,8 Hektar Land zusammengeschrumpft.

Eine landwirtschaftliche Nutzung der verbliebenen Flächen ist aus diesem Grund fast unmöglich – schon die Anerkennung als landwirtschaftlicher Betrieb setzt mindestens 3 Hektar voraus. Damit rückt für die Eigentümer Regina Schlindwein-Reimold und Michael Reimold auch die erhoffte Brennerlaubnis (früheres Brennrecht) in weite Ferne. Dabei würden vor allem die Mirabellen-Bäume genug Früchte abwerfen, um einen ersten eigenen Hofschnaps herzustellen.

Aus diesem Grund suchen die Hofbesitzer nun nach freien Flächen, die sie in der näheren Umgebung in Fischerbach oder Hausach erwerben dürfen. Laut Michael Reimold wollen sie so ihren bisherigen Obstbaum-Bestand zu einer echten Streuobstwiese ausweiten sowie die Tierhaltung ermöglichen. Neben Pferden könnten bspw. auch Hochlandrinder ihren Weg zum Hof finden. Außerdem wäre dann im größeren Umfang der Anbau von Kräutern oder Ringelblumen möglich, die zur Herstellung eigener Handcremes genutzt werden können.

Wer beim Finden freier Flächen helfen will, findet auf martinshof-einbach.de weitere Informationen dazu und die Kontaktdaten der Familie Reimold.


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